Guilty of Romance – Koi no tsumi

by ImportAlt

Japan, 2011
Regie: Sion SONO
Hauptdarsteller: Megumi KAGURAZAKA, Makoto TOGASHI, Miki MIZUNO, Kanji TSUDA
Produktionsfirma: Nikkatsu

Die schüchterne Izumi liest ihrem pedantischen Schriftsteller-Gatten jeden Wunsch von den Lippen ab. Doch sobald er sich morgens verabschiedet, um seichte Liebesromane für frustrierte Hausfrauen zu ersinnen, spürt Izumi eine drückende Leere. Als sie eines Tages von einer Model-Agentin zu einer Foto-Session überredet wird, hofft sie, ihrer Langeweile entfliehen zu können. Das Shooting entpuppt sich bald als Porno-Dreh, bei dem Izumi die Lust am Verbotenen entdeckt. Entflammt stürzt sie sich in sexuelle Abenteuer und landet in einem berühmt-berüchtigten Rotlichtviertel Tokios. Literatur-Dozentin Mitsuko, die hier nebenbei als Prostituierte arbeitet, nimmt sich ihrer an. Während Izumi tagsüber weiterhin das züchtige Heimchen am Herd gibt, wird sie nachts von Mitsuko in die Abgründe sexueller Dienstleistungen eingeführt. Eines Tages wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Kommissarin Yoshida, selbst gefangen in einem Doppelleben, begibt sich auf eine düstere Spurensuche.

Sion SONO ist ein Meister des ungestümen Filmschaffens und gilt derzeit als aufregendster Regisseur Japans. Mit seinen vielbeachteten Film-Kaleidoskopen, darunter die Familien-Dystopie STRANGE CIRCUS und der Selbstmord-Schocker SUICIDE CLUB, weiß er stilvoll und provokant die menschliche Seele filmisch zu demontieren.Mit GUILTY OF ROMANCE schließt der Regisseur seine „Hass-Trilogie“ (LOVE EXPOSURE, COLD FISH) ab und widmet sich ganz dem Spiel mit den sozialen Zwängen, welchen seine drei weiblichen Hauptfiguren durch das Diktat des Patriarchats ausgesetzt sind.

„Der Thriller des Japaners Sion Sono ist ein erotischer Horrorfilm mit Kunstanspruch. Es gibt nur wenige Filmemacher, die auch unterste Genre-Schubladen so kultiviert zu öffnen verstehen wie er. “
Berliner Zeitung

„Makaber surreale Odysee durch Gewalt und Obsession.”
Anna Grillet, Financial Times Deutschland

„Als hätte der junge David Lynch in Japan eine Neuverfilmung von Bunuels Belle De Jour – Die Schöne des Tages gedreht. “
Järg Buttgereit, epd Film

„Ein verstörender Film für Freunde des kontroversen Kinos.”
Sven Wotschek, Deadline

„Ein überbordender, perverser, witziger, melodramatischer, bizarrer Film. “
Harald Mühlbeyer, cinefacts.de

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More