Lone Wolf & Cub 5: Der weiße Pfad der Hölle – Kozure Ôkami: Meifumadô

by ImportAlt

Japan, 1973
Regie: Kenji MISUMI
Hauptdarsteller: Tomisaburo WAKAYAMA, Michiyo OKUSU, Akihiro TOMIKAWA, Shingo YAMASHIRO, Tomomi SATO, Akira YAMAUCHI, Hideji OTAKI

Produktionsfirma: Toho CompanyDer Auftrag, die Klanprinzessin Hamachiyo und ihre Eltern zu töten, verstrickt den Auftragsmörder Kozure Okami in ein Netz von Lügen, Andeutungen und Intrigen. Er muss fünf Schwertkämpfer besiegen. Jeder trägt ein Fünftel des Solds und ein Fünftel der Informationen bei sich. Was als einfacher Auftrag begann, wird zu einem komplizierten Verwirrspiel. Kinder wurden vertauscht, ein buddhistischer Priester pflegt Verbindungen zu den Ninja, eine Spur führt zu den Yagyu und schließlich hat die Gouvernante der Kinder einen Sonderauftrag für Kozure Okami.

Als Anfang der 1970er nach über 8 Millionen verkauften Exemplaren und zwei Neuauflagen innerhalb kürzester Zeit klar war, dass die Mangaserie Lone Wolf and Cub die Comicwelt Japans im Sturm erobert hatte, verlor die Filmindustrie keine Zeit, an diesem Publikumserfolg teilzuhaben. Der Autor der Serie, Kazuo KOIKE, wurde für das Drehbuch verpflichtet und Kenji MISUMI, der bereits mit seinen Zatoichi-Filmen Aufsehen erregte, übernahm die Regie.

Zunächst sollte der Zatoichi -Darsteller Shintaro KATSU die Rolle des Itto Ogami übernehmen, doch er entschied sich, als Produzent im Hintergrund zu bleiben. Vor die Kamera trat schließlich KATSUs Bruder, Tomisaburo WAKAYAMA. Er prägte diese Rolle so stark, dass später der Itto Ogami auf den Covern der amerikanischen Comicausgabe seine Züge aufweisen sollte. Diese sechs-teilige Filmserie wurde, wie die meisten japanischen Chambara-Serien (blutige Schwertkämpferfilme wie Zatoichi) in einem Guss mit einem weitgehend gleichbleibenden Team produziert und kam in Japan in den Jahren

Außerhalb Japans sollte die Geschichte von Lone Wolf and Cub zunächst durch die Fernsehserie Kozure Okami, die auch im deutschen Fernsehen gezeigt wurde, und Robert Houstons Zusammenschnitt der ersten beiden Teile der Filmserie, Shogun Assassin, bekannt werden. Aber nicht ohne Grund gilt die vorliegende Umsetzung des Lone Wolf and Cub -Stoffes als Meilenstein des Chambaragenres: In ihrer Bildsprache des Bluts und ihrem präzisen Timing der Schwertkämpfe begeistert und beeinflusst diese Serie Fans und Filmschaffende, wie auch Quentin Tarantino, bis heute.

„ein bluttriefendes, bösartiges Juwel des japanischen Schwertkampf-Kinos“
Eros in Hell

„…Quentin Tarantinos Lehrstück in Sachen ‚perfektes Timing’…“
senseofview.de

„the very finest in the chambara genre“
Midnight Eye

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