Alipato - The Very Brief Life of an Ember

INHALT & CREDITS

Mondomanila im Jahr 2031: Hier leben die Ärmsten der Armen. Sie verdienen ihr Geld mit dem schmutzigen Geschäft der Kohlegewinnung. Eine Gang von Straßenkindern, die Kostkas, stiehlt und mordet in der „Schwarzen Stadt“. Als sie die Zentralbank ausrauben, missglückt der Überfall, das Geld verschwindet und ihr Boss wandert für 28 Jahre in den Knast. Nach seiner Rückkehr wollen die Kostkas wissen, wo die Beute geblieben ist. Aber der Boss schweigt. Nach und nach werden Mitglieder der Gang ermordet. Und der Verdacht wächst, dass einer von ihnen hinter den Morden steckt.

Philippinen, Deutschland 2016
Regie: Khavn
Hauptdarsteller: Dido De La Paz, Robin Palmes u.a.
Länge: 87 Min.

ÜBER DEN FILM

Der philippinische Underground-Filmemacher und Punkpoet Khavn kehrt mit seinem neuesten Film in die Megacity Manila zurück: ALIPATO – THE VERY BRIEF LIFE OF AN EMBER zeigt in rauschhaften und drastischen Bildern das grell düstere Gesicht seiner Heimat. Eine chaotische, brutale Welt, deren menschlichen Tragödien festgeschrieben sind. Dabei widmet sich Khavn den tragischsten Protagonisten des Übels: den Kindern. Eine gesellschaftliche Dystopie, die nachwirkt.

 

PRESSESTIMMEN

„ALIPATO will gleichermaßen als radikales Genrekino und als Hommage verstanden werden … äußere Handlung ist auch hier wieder nur Katalysator für einen krass bizarren und mitunter karnevalesk anmutigen Danse macabre. Es gibt auch in ALIPATO wieder Bilder, die im Weltkino ihresgleichen suchen.“
(taz)

„Der philippinische Avantgarde-Filmemacher Khavn spinnt den Alltag in den Slums von Manila gedanklich weiter zu einer schockierenden Zukunftsvision von Gewalt und Zerstörung. Die drastische filmische Ballade kreist um eine kriminelle Gang von Kindern, die mit der verhältnismäßig heilen Welt in den Köpfen der Zuschauer Russisch Roulette spielen.“
(spielfilm.de)

„Schräger Shizzle von den Philippinen: Alipato… Ein sehr schicker, dreckiger Sci-Fi-Film des philippinischen Ausnahmeregisseurs Khavn. In hypnotischen Bildern schafft er aus den bereits jetzt dort herrschenden Zuständen erschreckende und gleichzeitig faszinierende Zukunftsvisionen: Schau dir in Alipato an, wie das auch bei uns in einigen Jahrzehnten aussehen könnte – ganz klarer Tipp!“
(Sleaze Magazin)

„Wahrscheinlich gibt es auf der ganzen Welt keinen produktiveren Regisseur. Ihm wohnt selbst etwas von dieser überbordenden Energie seiner Leinwandfiguren inne. Seinen Protagonisten macht es Spaß, böse zu sein. Und Khavn de la Cruz macht es Spaß zu schockieren.“
(Berliner Zeitung)

„Wie von Khavn de la Cruz gewohnt, ist ALIPATO ein Farbenklangtexturenrausch irgendwo zwischen Dada-Punk und Experimentalvideokunst mit dem Herz am rechten linken Fleck.“ (Stadtrevue)

 

BILDERGALERIE & DOWNLOADS

VERÖFFENTLICHUNGEN
Ab 24.11.2016 im Kino
Ab 24.11.2016 im Kino