Denk ich an Deutschland in der Nacht

NACHTGEDANKEN

Denk ich an Deutschland in der Nacht/
Dann bin ich um den Schlaf gebracht/
Ich kann nicht mehr die Augen schließen/
Und meine heißen Tränen fließen

Heinrich Heine: (1843)

INHALT & CREDITS

Fünf DJs/Musiker bei der Arbeit im Studio, im Club, auf der Bühne. Außerdem: Persönliche Reflektionen über ihren Werdegang und die weite Welt der elektronischen Musik. Dazwischen: Bilder von leeren Clubs im Tageslicht, von vollen Tanzflächen in der Nacht, von den Umgebungen der Studios, in denen die Musik entsteht, die die Nacht zum Tag macht. Das sind die Elemente, aus denen DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT besteht.

Deutschland 2017
Regie: Romuald Karmakar
Hauptdarsteller: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel, David Moufang/Move D
Länge: 100 Min.

ÜBER DEN FILM

DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT ist der vierte Dokumentarfilm von Romuald Karmakar über Techno und artverwandte Stile. 196BPM (2002) und BETWEEN THE DEVIL AND THE WIDE BLUE SEA (2005) konzentrierten sich vor allem auf die performativen und körperlichen Aspekte von elektronischer Musik, VILLALOBOS (2009) auf einen Protagonisten der Szene. Mit DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT entwirft er das bisher umfassendste und tiefgründigste Bild einer Subkultur, die die letzten Jahrzehnte geprägt hat.
DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT ist eine Produktion von Arden Film (Berlin) in Koproduktion mit Rapid Eye Movies (Köln). Der Film feierte seine Weltpremiere auf der 67. Berlinale in der Sektion Panorama.

PRESSESTIMMEN

„das Portrait einer ganzen Kultur“
Das Filter

„spirituell aufgeladene Seinserfahrung“
Spiegel Online

„Die Clubkultur soll durch die Bilder, den Sound und die Protagonisten erklärt werden und das ist unheimlich gut gelungen … Das Poetische, unglaublich Religiöse, Spirituelle des Techno, das haben die Protagonisten toll reflektiert.“
Deutschlandradio Kultur

„Es gehört vermutlich zu den größten Missverständnissen der jüngeren Musikgeschichte, dass Techno leicht zu verstehen sei … Romuald Karmakars schöner Dokumentarfilm gibt einen guten Eindruck von der Komplexität des Sujets.“
Critic.de

„ein Film voller Humor und kluger Gedanken“
RBB Kulturradio

 

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