Funeral Parade of Roses

INHALT & CREDITS

Die Dragqueens Eddie und Leda buhlen um die Gunst des Nachtclubbesitzers und Dealers Gonda, der sich schließlich für Eddie entscheidet. Leda begeht Selbstmord. Eddie sehnt sich gleichzeitig nach ihrem Vater, der früh die Familie verlassen hatte. Sie ermordet ihre Mutter und deren Liebhaber um später festzustellen, dass ihr Liebhaber Gonda ihr Vater ist, der sich als er dies herausfindet umbringt.
Der Film ist eine Interpretation der Ödipus-Sage, in Abwandlung zum Original liebt hier der Sohn den Vater.

FUNERAL PARADE OF ROSES
Japan 1969, 104 Minuten, OmU

STAB
Buch & Regie: Toshio Matsumoto
Produzent: Mitsuru Kudo, Keiko Machida
Ausführender Produzent: Makoto Kudo
Kamera: Tatsuo Suzuki
Schnitt: Toshie Iwasa
Musik: Jôji Yuasa
Ausstattung: Setsu Asakura

BESETZUNG
Eddie: Pîtâ
Leda: Osamu Ogasawara
Gonda: Yoshio Tsuchiya
Jimi: Yoshimi Jo
Juju: Koichi Nakamura

ÜBER DEN FILM & REGISSEUR

In seiner aufgebrochenen Struktur ist FUNERAL PARADE OF ROSES ein einzigartiges audio-visuell abstraktes und gleichzeitig explizites, politisches und assoziatives Dokument, das den Geist der 60er Jahre atmet, Japans New Wave begründete und bis heute ein zeitloses, vitales, lebensnahes und modernes Kunstwerk ist.

Der japanische Pionier unter den Filmemacher und Videokünstler, dessen Namen man vor allem mit seinem berühmten Film FUNERAL PARADE OF ROSES verbindet, wurde 1922 in Nagoya, Präfektur Aichi, geboren und lebte bis zu seinem Tod; am 12. April 2017, in Tokio.
Er gehörte zur Generation der Avantgardisten und Tabubrecher so wie auch Seijin Suzuki (Tokyo Drifter, Branded to Kill) und Nagisa Oshima (Im Reich der Sinne).
Matsumoto veröffentlichte neben zahlreichen Experimental-, Kurz- und Dokumentarfilmen, auch Bücher zur Fotografie und war Professor für Kunst an der Kyoto Universität für Kunst und Design.

BILDERGALERIE & DOWNLOADS

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