Tomorrow is always too long

INHALT & CREDITS

Dokumentarisches Musical oder Musikalischer Dokumentarfilm? TOMORROW IS ALWAYS TOO LONG ist ein berauschender, psychedelischer Mix der verschiedensten filmischen Genres.
Im Zentrum des Films steht ein Zyklus von sechs Liedern der walisischen Musikerin Cate Le Bon berührend interpretiert von einem 10-jährigen Mädchen bis hin zu einem 83-jährigen Senioren. Die intimen, mitreißenden Pop-Perlen bekommen eine monumentale Ebene durch die kraftvolle Begleitung des Royal Scottish National Orchestra. Late-Night-TV-Schnipsel aus Werbung, Quiz, Talk oder Astro-Shows schaffen ein kaleidoskopisches Potpourri diverser Konsumwelten, durchbrochen von einer Serie von Scherenschnitt-Animationen, die von einer Partynacht in Glasgow erzählen.
Diese vielfältige und komplexe Arbeit vereint Stimmen der unterschiedlichsten Umgebungen – vom Klassenzimmer und Krankenhaus bis hin zu öffentlichen Parks, Diskotheken und einem Gefängnis – und fängt ein, was uns im alltäglichen Leben berührt und außergewöhnlich erscheint.

 

Grossbritannien 2014
Regie: Phil Collins
Darsteller: Kate Dickie, Mick Harden, Molly Christie, Grace Kabonga uvm.
Länge: 82 Min.

ÜBER DEN FILM

Phil Collins hat über die Dauer von einem Jahr mit den unterschiedlichsten Protagonisten sechs Stücke der walisischen Musikerin Cate Le Bon zu einem einzigartigen Zyklus des Lebens gearbeitet. Dem Filmemacher und Künstler Phil Collins ist dabei eine außergewöhnliche Liebeserklärung an Schottlands größte Stadt gelungen.
TOMORROW IS ALWAYS TOO LONG ist ein Werk, das sich jeder Klassifizierung entzieht. Es nimmt den Zuschauer mit auf eine eindringliche, hypnotische Reise in das Herz der Stadt.
Der Film entstand 2014 als Auftragsarbeit der Glasgower The Common Guild mit Unterstützung des Goethe-Instituts Glasgow.
Phil Collins unterrichtet an der Kölner Hochschule für Medien Video- und Performance-Kunst und lebt in Berlin.

PRESSESTIMMEN

"Virtuos zappt er her ... bis man dem Sog der Stadt und ihrer Bewohner erliegt."
Süddeutsche Zeitung

"eine Wundertüte Kinokunst"
Zitty

"eine Feier der Ungeduld und ein lustvolles Zappen zwischen den Extremen"
Frankfurter Rundschau

"Es ist ein Film, den man nicht zu Tode analysieren sollte, sondern genießen wie ein Konzert"
Arte Metropolis

"sehr unterhaltsame Medienkritik, die zwischen Teleshopping und Internet-Tristesse hin- und herpendelt."
dpa

BILDERGALERIE & DOWNLOADS

VERÖFFENTLICHUNGEN
Ab 17.03.2016 im Kino
Ab 17.03.2016 im Kino